Digitale Visitenkarten im Vergleich
Überblick über Anbieter und Funktionen im DACH-Raum.
Stand: 7. Oktober 2026 · Ein Vergleich von yourvcard
Gut zu wissen: Diesen Vergleich haben wir geschrieben, das Team von yourvcard. Wir sind selbst Anbieter digitaler Visitenkarten und damit kein unabhängiger Tester. Wir bewerten nach festen Kriterien, nennen unsere Quellen und korrigieren Angaben, sobald wir von einem Fehler erfahren. Der Vergleich richtet sich vor allem an Freelancer, Selbstständige und kleine Teams.
baningo cards kommt aus Wien und ist seit 2015 im DACH-Markt aktiv, mit einer breiten Produktpalette aus digitalen Visitenkarten und einem eigenen NFC-Hardware-Shop mit Karten aus recyceltem PVC, Eichenholz und Metall. Große Referenzen wie HASPA, Scania und ÖBB zeigen: baningo hat sich im Enterprise-Umfeld etabliert. Wer aber eine digitale Visitenkarte ohne Abo sucht, lieber einmalig zahlt oder ein Profil-Video und einen eigenen QR-Code-Look braucht, vergleicht schnell mehrere Anbieter. Wir haben beide in acht Kriterien mit 1–5 Sternen bewertet und ordnen die Stärken ehrlich ein.
Auf einen Blick
Damit der Vergleich nachvollziehbar bleibt und nicht am Bauchgefühl entlang argumentiert, haben wir vorab acht Kriterien festgelegt. Die Auswahl orientiert sich an dem, was die typische Zielgruppe digitaler Visitenkarten (Freelancer, Selbstständige und KMU mit 5 bis 200 Mitarbeitenden) bei der Anbieter-Wahl wirklich abwägt. Jedes Kriterium wird für beide Anbieter mit 1 bis 5 Sternen bewertet, halbe Schritte sind möglich.
Bewusst nicht in der Sterne-Wertung: NFC-Hardware-Shop, CRM-Integrationen und ISO-Zertifizierungen. Das sind Spezialfunktionen für Enterprise-Vertriebsteams. Wenn sie für dich zählen, besprechen wir das weiter unten ehrlich im Abschnitt „baningo: Vorteile und Grenzen".
Die folgende Tabelle fasst die Wertung pro Kriterium zusammen. Begründungen zu jeder Wertung findest du im Abschnitt Die Kriterien im Detail.
| # | Kriterium | yourvcard | baningo |
|---|---|---|---|
| 1 | Preis-Transparenz & Preis-Leistung |
5,0 |
4,0 |
| 2 | Einstieg & Free-Plan |
4,0 |
5,0 |
| 3 | Design-Freiheit |
4,5 |
4,0 |
| 4 | DSGVO & Hosting |
4,5 |
4,5 |
| 5 | Teilen & Wallet |
5,0 |
5,0 |
| 6 | Team & Unternehmens-Funktionen |
4,5 |
4,5 |
| 7 | Vertrags-Flexibilität |
5,0 |
3,0 |
| 8 | Deutscher Support & Erreichbarkeit |
5,0 |
4,0 |
| Σ | Gesamtwertung |
37,5 / 40
⌀ 4,7 ★ |
34,0 / 40
⌀ 4,3 ★ |
Stand: 7. Oktober 2026 · Quellen: baningo-Preisseite, die baningo-Funktionsübersicht samt Anleitung zum Wallet-Pass, der baningo-Shop und die rechtlichen Hinweise von baningo (Datenschutz, AV-Vertrag, Subprozessoren), abgerufen am 2. und 3. Oktober 2026, dazu die yourvcard-Preisseite. Halbe Sterne erlaubt. Keine Gewichtung zwischen den Kriterien, jeder Punkt zählt gleich. Am 7. Oktober 2026 haben wir nach einem Hinweis von baningo Wallet, Hosting, AV-Vertrag, Team-Funktionen, Support, Design und die NFC-Preise neu geprüft und die Wertung angepasst.
baningo ist eine Marke der baningo GmbH mit Sitz in Wien (Österreich), gegründet 2015 von Harald Meinl und Maximilian Nedjelik. Das Unternehmen bietet digitale Visitenkarten unter dem Namen baningo cards an, ergänzt durch einen eigenen NFC-Hardware-Shop mit physischen Karten aus recyceltem PVC, Eichenholz und Metall. baningo positioniert sich als „All-in-One-Lösung für Networking" und richtet sich an Einzelnutzer ebenso wie an Großunternehmen. Zur Referenzkundenliste gehören HASPA (Hamburger Sparkasse), Scania, ÖBB, Amazon, Convotis und Storebox. Als österreichisches Unternehmen unterliegt baningo der EU-DSGVO; auf Trustpilot sammelt das Unternehmen über 60 Bewertungen.
yourvcard ist die digitale Visitenkarte aus Deutschland, gemacht für Freelancer, Selbstständige und KMU bis rund 200 Mitarbeitende, die ihren Kontakt in unter drei Minuten online teilen wollen. Der Starter-Plan ist dauerhaft kostenlos (mit yourvcard-Branding); der Professional-Plan kostet 2,50 € pro Monat oder 69,99 € einmalig und bringt eigenes Logo, Apple- und Google-Wallet-Pass, Profil-Video sowie QR-Code-Designer mit Hintergrundbild. Teams starten bei 2,50 € pro Nutzer und Monat, Enterprise-Kunden bekommen ab 499 € pro Monat eine eigene Instanz. Die Datenbank liegt in Deutschland (AV-Vertrag, DSGVO-konform), die Anwendung läuft auf Servern in der EU, kein Drittstaaten-Transfer, datenminimierender Ansatz. Beim Support antwortet der Gründer Christoph Doll direkt, in der Regel innerhalb von 24 Stunden.
Worum es geht: Stehen alle Preise offen einsehbar (auch für Teams und Enterprise) oder beginnt der Vertriebsweg ab einer bestimmten Größe mit „Bitte kontaktieren Sie uns"? Gibt es eine Einmalzahlung?
yourvcard (5,0 / 5): Alle vier Tarif-Stufen sind auf der Pricing-Seite offen ausgewiesen: Starter kostenlos, Professional 2,50 €/Monat oder 69,99 € einmalig, Teams 2,50 € pro Nutzer und Monat, Enterprise ab 499 €/Monat. Damit lässt sich jede Team-Größe in unter einer Minute kalkulieren, ohne ein Sales-Gespräch.
baningo (4,0 / 5): baningo veröffentlicht Free (0 €, bis 10 Nutzer), Business (1,59 €/Nutzer/Monat jährlich oder 1,99 € monatlich) und Enterprise (ab 500 €/Monat, 500+ Nutzer) transparent, ebenso die Hardware-Preise im Shop. Business liegt im Monats-Abo unter yourvcard Professional und enthält den Wallet-Pass. Einen Software-Einmalkauf gibt es nicht; NFC-Karten aus dem Shop sind zwar Einmalkäufe, ersetzen aber keine Software-Lizenz.
Einordnung: yourvcard liegt hier eine Stufe darüber, und zwar wegen des Einmalkaufs: 69,99 € einmal, danach ohne laufende Kosten. Beide Anbieter weisen ihre Preise offen aus. Wer monatlich flexibel mit wenigen Nutzern arbeitet, zahlt bei baningo Business sogar weniger.
Worum es geht: Wie schnell ist die erste Karte einsatzbereit? Gibt es einen kostenlosen Dauer-Plan, und wie funktioniert er im Alltag?
yourvcard (4,0 / 5): Der Starter-Plan ist dauerhaft kostenlos: Registrierung mit E-Mail, erste Karte in unter drei Minuten online, ohne Hardware-Kauf oder Demo-Termin. Eigenes Logo, die Entfernung des yourvcard-Brandings und Apple- bzw. Google-Wallet- Pass sind erst ab Professional verfügbar; im Starter erscheint das yourvcard-Branding auf der Profilseite.
baningo (5,0 / 5): Auch baningo bietet einen dauerhaften Free-Plan, für bis zu zehn Nutzer, mit eigenem Logo, eigenen Designfarben und dem Firmendesign direkt ab dem kostenlosen Tarif. Laut Preisseite gehört auch der Wallet-Pass für Apple und Google zu jedem Tarif, also ebenfalls zum kostenlosen. Die Einschränkung im Free-Plan liegt bei maximal fünf Elementen pro Profil.
Einordnung: baningo liegt in diesem Kriterium eine Stufe darüber: eigenes Logo, eigenes Design und Wallet-Pass schon im kostenlosen Plan, und das für bis zu zehn Personen. Bei uns kommen Logo und Wallet-Pass erst ab Professional. yourvcard punktet dafür mit dem schnellen Einstieg ohne Hardware.
Worum es geht: Eigene Farben, Logo, individuelle Profil-URL, Profil-Video und QR-Code-Designs.
yourvcard (4,5 / 5): Im Professional-Plan stehen eigene Schriftarten, ein Hintergrund als Farbverlauf aus zwei frei wählbaren Farben, ein eigenes Hintergrundbild mit Regler für die Deckkraft, farbige Icons, Links und Buttons, ein eingebettetes Profil-Video und ein QR-Code-Designer mit Hintergrundbild zur Verfügung. Damit lässt sich der QR-Code zu einem Eyecatcher auf Messen oder Drucksachen machen. Das Textfeld auf der Karte lässt sich frei formatieren: Überschriften, Schriftgrößen, Text- und Hintergrundfarbe, Listen, Ausrichtung, Links, und du ziehst eigene Bilder direkt in den Text. Deine eigene Schriftart gilt auch dort.
baningo (4,0 / 5): baningo bietet eigene Farben und Logo bereits im Free-Plan, Team-Designs mit mehreren CI-Varianten ab Business. Dazu kommen Textfelder mit Formatierung und eigene Kontakte für Assistenz-Rollen, beides auf der Preisseite ausgewiesen, und ein frei zugänglicher QR-Code-Generator, in dem sich Muster, Farben und Größe einstellen und das Ergebnis als PNG oder SVG laden lässt. Für die Elemente der Karte stehen laut baningo über 200 Icons zur Auswahl, deren Darstellung sich anpassen lässt. Ein eingebettetes Profil-Video haben wir auf den öffentlichen Seiten nicht gefunden (Stand 2. Oktober 2026).
Einordnung: Formatierbare Textfelder gibt es auf beiden Seiten. Dass sich bei uns zusätzlich eigene Bilder in den Text ziehen lassen und der Text die eigene Schriftart übernimmt, haben wir für baningo auf den öffentlichen Seiten nicht gefunden (Stand 2. Oktober 2026). Den halben Punkt Vorsprung geben wir dafür, für das eingebettete Profil-Video, den Hintergrund aus eigenem Bild und Farbverlauf und dafür, dass der QR-Code-Designer ab Professional fest zum Tarif gehört. Bei baningo sind die Assistenz-Kontakte eine Funktion, die wir nicht haben.
Worum es geht: Wo liegen die Daten? Gibt es einen Auftragsverarbeitungs-Vertrag? Sind Drittstaaten ausgeschlossen?
yourvcard (4,5 / 5): Die Nutzerdaten liegen in einer Datenbank in Deutschland (AV-Vertrag, DSGVO-konform), die Anwendung läuft auf Servern in der EU. Kein Drittstaaten-Transfer, datenminimierender Ansatz, AV-Vertrag im Pricing-Bereich verfügbar.
baningo (4,5 / 5): baningo nennt in der Preistabelle ein Rechenzentrum in Deutschland und schreibt in den rechtlichen Hinweisen, dass der Speicherort der Daten ausschließlich Deutschland ist. Cloud-Anbieter und Sub-Verarbeiter sind nach ISO 27001 zertifiziert; das Unternehmen selbst ist es nicht, wie baningo dort auch schreibt. Der AV-Vertrag ist öffentlich abrufbar, samt Liste der Subprozessoren, und wird bei der Registrierung Vertragsbestandteil.
Einordnung: Hier liegen beide gleichauf: Daten in Deutschland, AV-Vertrag öffentlich, keine Drittstaaten. Bei beiden ist die Infrastruktur zertifiziert, nicht das Unternehmen selbst. Wer intern eine Prüfung nach Art. 28 DSGVO macht, kommt bei beiden ohne Vertriebsgespräch weiter.
Worum es geht: Apple Wallet, Google Wallet, QR-Code, Link-Sharing, NFC-Übergabe per Smartphone, Adressbuch-Übernahme als vCard.
yourvcard (5,0 / 5): Apple Wallet und Google Wallet sind im Professional-Plan integriert, QR-Code und Link funktionieren auf jedem Endgerät, die vCard-Übergabe ans Adressbuch ist ein Klick.
baningo (5,0 / 5): QR-Code, Link und vCard-Download sind dokumentiert, die Karte in der Apple Wallet und Google Wallet steht auf der Preisseite in jedem Tarif. NFC-Teilen läuft über die physischen Karten aus dem eigenen Shop.
Einordnung: Beim Teilen sind beide gleich stark: QR-Code, Link, vCard und Wallet-Pass gibt es hier wie dort. Der Unterschied liegt im Tarif: baningo hat den Wallet-Pass schon im kostenlosen Plan, bei uns kommt er ab Professional. Für Hardware hat baningo zusätzlich den eigenen NFC-Shop.
Worum es geht: Mehrnutzer-Verwaltung, einheitliche CI, Admin-Dashboard, eigene Instanz und SSO. Bewertet wird das Team-Handling, nicht Vertriebs-Spezialfunktionen.
yourvcard (4,5 / 5): Teams ab 2,50 € pro Nutzer und Monat mit Admin-Dashboard, CI-Templates und Rollen. Der Enterprise-Plan ab 499 € pro Monat liefert eine eigene Instanz für Konzerne mit Hosting-Anforderungen.
baningo (4,5 / 5): Der Business-Plan erlaubt unbegrenzt Nutzer, mehrere Teams mit verschiedenen Designs und Lead-Formulare. Single Sign-On und eine eigene Domain stehen auf der Preisseite: in Business auf Anfrage, in Enterprise enthalten. Dazu kommt ab Enterprise ein persönlicher Customer Success Manager. Eine dedizierte eigene Instanz weist baningo öffentlich nicht aus.
Einordnung: Hier spielt jeder seine eigene Stärke aus: baningo bietet Single Sign-On und eine eigene Domain, die wir nicht haben; wir bieten mit Enterprise eine eigene Instanz, die baningo öffentlich nicht ausweist. Wer SSO braucht, ist bei baningo besser aufgehoben.
Worum es geht: Monatlich kündbar oder Jahresvertrag? Einmalkauf möglich? Wächst der Account nahtlos vom Free-Plan in Teams?
yourvcard (5,0 / 5): Der Professional-Plan ist monatlich kündbar oder als Einmalkauf für 69,99 € erhältlich; der Wechsel vom Starter in Professional, von dort in Teams und weiter in Enterprise erfolgt stufenlos im selben Account ohne Neuvertrag.
baningo (3,0 / 5): Der Business-Plan läuft monatlich (1,99 €/Nutzer) oder jährlich (1,59 €/Nutzer), mit 20 % Rabatt beim Jahres-Abo. Einen Software-Einmalkauf gibt es nicht. NFC-Karten sind zwar echte Einmalkäufe, aber keine Software-Lizenz-Alternative. Der Weg in Enterprise erfordert ein Vertriebsgespräch.
Einordnung: yourvcard liegt hier deutlich darüber: Einmalkauf plus monatliche Kündbarkeit in Kombination ist im Markt für digitale Visitenkarten selten und gibt Planungssicherheit ohne Langzeitbindung. baningo ist mit monatlicher und jährlicher Abrechnung flexibel, bietet aber keinen Software-Einmalkauf.
Worum es geht: Support-Sprache, Reaktionszeit, persönlicher Kontakt oder anonymes Ticket-System.
yourvcard (5,0 / 5): Deutscher Support, Gründer direkt erreichbar, Reaktionszeit in der Regel unter 24 Stunden. Kein anonymes Ticket-System.
baningo (4,0 / 5): baningo ist ein deutschsprachiges Unternehmen aus Wien, der Support läuft auf Deutsch. Laut Preisseite gibt es ab dem Business-Plan persönlichen Support durch das baningo-Team, ab Enterprise zusätzlich einen Customer Success Manager. Für den kostenlosen Plan ist ein Self-Service-Center ausgewiesen, kein persönlicher Kanal.
Einordnung: Beide setzen auf Menschen statt Ticket-Nummer: bei baningo ab Business persönlich durch das Team, bei uns direkt beim Gründer, auch im kostenlosen Starter. Genau das macht den verbleibenden halben Punkt Unterschied.
Ergänzend zur Sterne-Wertung hier die nüchternen Feature-Fakten im Vergleich auf Augenhöhe.
| Feature | yourvcard | baningo |
|---|---|---|
| Herkunft / Sitz | Deutschland | Österreich (Wien, seit 2015) |
| Hosting / DSGVO | Datenbank in Deutschland (AV-Vertrag), Anwendung in der EU | Rechenzentrum in Deutschland, AV-Vertrag öffentlich (Sitz: Wien) |
| Kostenloser Plan | Ja: Starter dauerhaft, mit yourvcard-Branding, kein eigenes Logo | Ja: bis 10 Nutzer, mit eigenem Logo & Design |
| Preis Einzel (Abo) | ab 2,50 €/Monat (Professional) | ab 1,59 €/Nutzer/Monat (Business, jährlich) |
| Preis Einzel (einmalig) | ab 69,99 € (Professional) | Nicht verfügbar |
| Team / Business | ab 2,50 €/Nutzer/Monat (offen ausgewiesen) | ab 1,59 €/Nutzer/Monat (jährlich) |
| Enterprise | ab 499 €/Monat (eigene Instanz) | ab 500 €/Monat |
| Apple & Google Wallet | Ja, ab Professional | Ja, in allen Tarifen |
| QR-Code / Link / vCard | Ja | Ja |
| Physische NFC-Karten (Shop) | Nein (Drittanbieter-NFC kompatibel) | Ja, ab 9,90 € (PVC, Holz, Metall) |
| Profil-Video | Ja (ab Professional) | Auf den öffentlichen Seiten nicht gefunden (Stand 02.10.2026) |
| QR-Code-Designer | Ja, im Profil, inkl. Hintergrundbild und Logo | Ja, kostenloser QR-Code-Generator (Muster, Farben, Größe, PNG/SVG) |
| Hintergrundbild der Karte | Ja, eigenes Bild für Mobil und Desktop, Deckkraft einstellbar, dazu Farbverlauf aus zwei Farben | Auf der Preisseite nicht ausgewiesen |
| Textfeld mit Formatierung | Ja, Überschriften, Größen, Farben, Listen, Links sowie eigene Bilder im Text, in der eigenen Schriftart | Ja, Textfelder mit Formatierung (laut Preisseite) |
| Icons | Icons für Links und Buttons, Farbe frei wählbar | Über 200 Icons, Darstellung anpassbar (Angabe von baningo) |
| Team-Verwaltung & CI | Ja (Teams-Plan) | Ja ab Business |
| Lead-Formulare | Ja (je nach Plan) | Ja ab Business |
| Microsoft Entra / SSO | Nein | Ja, Business auf Anfrage, Enterprise enthalten |
| Eigene Instanz (Enterprise) | Ja (ab 499 €/Monat) | Nicht auf der Preisseite ausgewiesen |
| Support / Sprache | Deutsch, Gründer direkt erreichbar | Deutschsprachig, persönlicher Support ab Business |
| Besonderheit | Einmalzahlung, QR-Designer, Profil-Video | NFC-Hardware-Shop, HASPA-Referenz, Banking |
Drei Funktionsbereiche von baningo bewerten wir bewusst nicht in den acht Sterne-Kriterien, weil sie das Bild für Freelancer und KMU verzerren würden. Sie sind aber real, und für eine bestimmte Zielgruppe entscheidend. Darunter ordnen wir die Punkte ein, an denen baningo auf dem Kerngebiet „digitale Visitenkarte" an Grenzen stößt.
baningo betreibt einen eigenen NFC-Karten-Shop mit einem der breitesten Material-Sortimente im DACH-Markt: recyceltes PVC (ab 9,90 €), PVC Premium (29,90 €), Eichenholz und verschiedene Metall-Optionen, alle vollständig mit eigenem Design bedruckbar oder gravierbar. Die Karten kommen im Kreditkartenformat und sind auf langlebigen Einsatz bei Events, Messen und Kundenterminen ausgelegt. Ein NFC-Tap öffnet direkt das digitale Profil im Browser des Gegenübers; keine App nötig.
Wann das für dich zählt: Wer bei einer Messe oder im Außendienst einen bleibenden Ersteindruck hinterlassen will und physische Karten bevorzugt, ist bei baningo sehr gut aufgehoben, zumal das Hardware-Angebot qualitativ über dem liegt, was Standardanbieter aus dem Druckerei-Umfeld bieten. yourvcard verzichtet bewusst auf einen eigenen Hardware-Shop, weil QR-Code, Link und Wallet-Pass die allermeisten Teile-Szenarien digital abdecken. Wer Hardware möchte, kann Drittanbieter-NFC-Karten kaufen und sie mit dem yourvcard-Profil-Link verknüpfen.
baningo hat sich im Banking- und Konzernumfeld eine klare Referenzliste erarbeitet: HASPA (Hamburger Sparkasse), Scania, ÖBB und Amazon sind Kunden mit strukturierten Rollouts für viele Hundert Mitarbeitende. Der Enterprise-Plan bietet persönliches Onboarding durch ein dediziertes Team und einen Customer Success Manager, der den Rollout begleitet. Das zeigt: baningo ist für große Organisationen mit hohen Onboarding-Anforderungen geeignet.
Wann das für dich zählt: Wer als HR- oder IT-Verantwortlicher in einem Unternehmen mit 500+ Mitarbeitenden die digitale Visitenkarte in alle Bereiche ausrollen muss, schätzt einen dedizierten Ansprechpartner, der den Prozess operativ begleitet. yourvcard löst das für KMU bis ca. 200 Mitarbeitende direkt über das Team-Dashboard und den Enterprise-Plan mit eigener Instanz; bei sehr großen Rollouts mit umfangreichem Change-Management-Bedarf ist baningo strukturell stärker aufgestellt.
Der baningo-Business-Plan enthält Lead-Formulare direkt in der digitalen Visitenkarte: Interessenten können ihre Kontaktdaten dort hinterlassen, ohne eine separate Landing-Page aufrufen zu müssen. Das macht die Visitenkarte zum aktiven Lead-Instrument statt zum passiven Informationsträger. Kombiniert mit dem NFC-Hardware-Einsatz auf Messen entsteht ein unkomplizierter Kontakt-Capture-Workflow.
Wann das für dich zählt: Vertriebsteams, die auf Messen aktiv Leads sammeln und das Formular direkt in die Karten-Interaktion einbetten wollen, profitieren von diesem Workflow ohne zusätzliche Tool-Schicht. yourvcard bietet ebenfalls Analytics und Kontakt-Erfassung; wer ein tiefes Lead-Formular direkt auf der Visitenkarte als Kern-Feature seiner Vertriebsstrategie braucht, findet das bei baningo im Business-Plan klar dokumentiert.
So klar diese drei Stärken sind: Auf dem Kerngebiet „digitale Visitenkarte" gibt es Punkte, an denen baningo für die typische Zielgruppe eine Stufe unter yourvcard liegt.
yourvcard ist einer der wenigen Anbieter im Markt, der eine echte Software-Einmalzahlung anbietet: 69,99 € für den Professional-Plan, dauerhaft, ohne monatliche Folgekosten. Das ist für Selbstständige und Freiberufler, die ihr Werkzeug lieber einmal kaufen als dauerhaft abonnieren, eine seltene Option, und bei baningo nicht verfügbar.
Das Profil-Video macht aus der Visitenkarte eine Visitenkarte mit Persönlichkeit: ein kurzer Clip, der Anlass, Aufgabe oder Produkt erklärt, bleibt im Gedächtnis. Der QR-Code-Designer mit eigenem Hintergrundbild verwandelt den Code vom generischen Schwarz-Weiß-Muster in ein CI-Element. Beides ist ab dem Professional-Plan für 2,50 € pro Monat oder 69,99 € einmalig verfügbar.
Kein anonymes Ticket-System: beim Support antwortet der Gründer Christoph Doll direkt, in der Regel innerhalb von 24 Stunden. Für Selbstständige und kleine Teams ist das ein praktischer Unterschied zu Support-Modellen, die erst ab höheren Plan-Stufen einen persönlichen Ansprechpartner bieten.
Damit der Preisvergleich fair bleibt, trennen wir Software-Lizenz und NFC-Hardware: baningo bietet beides aus einer Hand, yourvcard fokussiert sich auf die Software und ist mit Drittanbieter-NFC-Karten kompatibel.
| Plan | yourvcard | baningo |
|---|---|---|
| Kostenlos | Starter dauerhaft (mit yourvcard-Branding, kein eigenes Logo) | Free: bis 10 Nutzer, mit eigenem Logo |
| Einzel-Abo | 2,50 €/Monat (Professional) |
1,99 €/Nutzer/Monat
(monatlich) / 1,59 €/Nutzer/Monat (jährlich) |
| Einzel-Einmalkauf | 69,99 € (Professional) | Nicht verfügbar |
| Team / Business | 2,50 €/Nutzer/Monat (offen ausgewiesen) | ab 1,59 €/Nutzer/Monat (jährlich) |
| Enterprise / eigene Instanz | ab 499 €/Monat | ab 500 €/Monat |
| Produkt | yourvcard | baningo |
|---|---|---|
| NFC-Karte PVC Standard | Nein (Drittanbieter kompatibel) | ab 9,90 € |
| NFC-Karte PVC Premium | Nein | 29,90 € |
| NFC-Karte Eichenholz | Nein | 29,90 € (netto) |
| NFC-Karte Metall | Nein | 49,90 € (netto) |
Stand: 2. Oktober 2026 · Quelle: baningo-Shop. Alle Hardware-Preise netto, zzgl. USt. baningo-Preise können sich ändern, aktuelle Aktionspreise findest du im baningo-Shop.
Freelancer, ein Jahr volles Software-Paket. Bei yourvcard zahlst du wahlweise 30 € im Pro-Abo (12 × 2,50 €) oder 69,99 € einmalig, mit Profil-Video, QR-Designer, Wallet-Pass und eigenem Logo. Bei baningo zahlst du 19,08 € im Jahres-Abo (12 × 1,59 €) für Business. Im Abo-Vergleich ist baningo günstiger; wer einmalig zahlen und fertig sein will, findet diese Option nur bei yourvcard.
Zehn-Personen-Team, ein Jahr. yourvcard kostet 300 € (10 × 2,50 € × 12), alle Preise stehen offen. baningo Business liegt bei 190,80 € im Jahres-Abo (10 × 1,59 € × 12). baningo ist im Team-Abo günstiger; bei yourvcard kommen Profil-Video, QR-Code-Designer und der Einmalkauf dazu.
Falls du dich nach diesem Vergleich für yourvcard entscheidest, ist der Wechsel in vier bis sechs Schritten erledigt.
Falls bei der Migration etwas hängt: Schreib direkt an info@yourvcard.de, wir helfen dir gerne.
Aus den acht Kriterien geht yourvcard mit 37,5 von 40 Punkten als die stärkere Wahl für die typische Zielgruppe digitaler Visitenkarten hervor: Freelancer, Selbstständige und kleine Teams, denen der Einmalkauf, ein günstiger Einzelpreis, Profil-Video und QR-Code-Designer wichtig sind. baningo (34,0 von 40) liegt dicht dahinter und ist die passendere Wahl, wenn du physische NFC-Karten in Premium-Materialien willst, Single Sign-On brauchst, den Wallet-Pass schon im kostenlosen Tarif möchtest oder einen Enterprise-Rollout mit persönlichem Customer Success Manager planst. Beide speichern die Daten in Deutschland und stellen den AV-Vertrag öffentlich bereit, der Unterschied liegt im Schwerpunkt, nicht im Datenschutz.
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Ja. baningo bietet einen dauerhaften Free-Plan für bis zu zehn Nutzer, der bereits eigenes Logo und eigene Designfarben erlaubt. Die Anzahl der Elemente pro Profil ist auf fünf begrenzt. Für unbegrenzte Elemente, Team-Designs und Lead-Formulare ist der Business-Plan ab 1,59 €/Nutzer/Monat (jährlich) nötig.
Im monatlichen Abo ist baningo Business (1,59–1,99 €/Nutzer/Monat) günstiger als yourvcard Professional (2,50 €/Monat). yourvcard bietet zusätzlich einen Einmalkauf für 69,99 €; das hat baningo nicht. Wer langfristig plant und keine Hardware braucht, kommt mit dem yourvcard-Einmalkauf dauerhaft günstiger weg als mit einem Abo.
yourvcard hat seinen Sitz in Deutschland, hostet die Datenbank in Deutschland (AV-Vertrag, DSGVO-konform) und bietet deutschsprachigen Support direkt beim Gründer. baningo ist ein österreichisches Unternehmen und damit EU-DSGVO-konform, aber kein deutsches Unternehmen im engen Sinn.
Im Business-Plan bietet baningo sowohl monatliche als auch jährliche Abrechnung; bei Jahres-Abo gibt es 20 % Rabatt. yourvcard ist im Professional-Plan ebenfalls monatlich kündbar und bietet zusätzlich den Einmalkauf ohne Abo.
Ja. baningo weist die Karte in der Apple Wallet und Google Wallet auf der Preisseite in allen Tarifen aus, auch im kostenlosen Plan. Bei yourvcard gehört der Wallet-Pass ab Professional dazu.
baningo betreibt einen eigenen NFC-Hardware-Shop mit Karten aus recyceltem PVC (ab 9,90 €), Holz (29,90 €) und Metall (49,90 €), jeweils netto, direkt bedruckbar und gravierbar. yourvcard bietet keinen eigenen Hardware-Shop; Drittanbieter-NFC-Karten sind aber mit jedem yourvcard-Profil-Link kompatibel und können selbst konfiguriert werden.
Ja. baningo nennt auf der Preisseite ein Rechenzentrum in Deutschland und schreibt in den rechtlichen Hinweisen, dass der Speicherort der Daten ausschließlich Deutschland ist; die eingesetzten Cloud-Anbieter und Sub-Verarbeiter sind nach ISO 27001 zertifiziert. Der Auftragsverarbeitungsvertrag steht dort öffentlich bereit, samt Liste der Subprozessoren, und wird bei der Registrierung Vertragsbestandteil. yourvcard speichert die Nutzerdaten in einer Datenbank in Deutschland und veröffentlicht AV-Vertrag und DSGVO-Dokumentation ebenfalls auf der Website.
Über den Autor
Christoph ist ein passionierter Programmierer, der technische Herausforderungen liebt. Er genießt es, kreative Lösungen zu entwickeln und die Grenzen des Möglichen auszureizen. Für ihn ist jede technische Hürde eine Chance, etwas Einzigartiges zu schaffen und seinen Nutzern digitale Erlebnisse zu bieten, die wirklich Eindruck hinterlassen. Sein Fokus liegt auf der Gestaltung eindrucksvoller, personalisierter digitaler Visitenkarten, die Markenidentität und Individualität perfekt vereinen.